Verwandte Seelen und ihre Aufgabe

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Seelenverwandte finden sich nicht. Sie erkennen sich.

Seelenverwandt, was ist das eigentlich? Den Begriff hab ich schon oft gehört und noch öfter verwendet aber verstanden hab ich ihn, bis vor einiger Zeit nicht.

In meiner Vorstellung waren Seelenverwandte so etwas wie ein lebenslanges Traumpaar – und an sowas hab ich nie geglaubt.

Heute ist mein Horizont größer und vor allem mein Erfahrungsschatz.

Es ist gar nicht so unüblich im Laufe des Lebens mehrere Seelenverwandte kennenzulernen. Ein Seelenverwandter muss nicht zwingend ein Lebenspartner sein bzw. findet man Seelenverwandte oft in Freunden oder innerhalb der Familie, nicht immer spielt die romantische Komponente mit.

Eine verwandte Seele, oder auch Zwillingsseele ist jemand, mit dem man sofort eine tiefe Verbundenheit spürt, wo eine Seelenerkennung stattfindet und man sich sehr vertraut und nah fühlt, obwohl man sich eigentlich gar nicht kennt. Seelenpartner sind sich oft in sehr vielen Dingen sehr ähnlich, fühlen sich spirituell sehr verbunden und verstehen sich oft ohne Worte bzw. fühlen sie, was im anderen vorgeht.  Verständnis, Bedingungslosigkeit, Wertfreiheit und eine besondere Form der Liebe teilen diese Menschen. Du fühlst dich auf unerklärbare Weise zu dem Seelenpartner hingezogen, kannst stundenlang mit ihm reden und spürst eine spezielle Energie zwischen euch.

Ich hab in letzter Zeit mehrmals das Gefühl der Seelenverwandtschaft zu Menschen fühlen dürfen. Gleichzeitig habe ich mich gefragt, warum es manchmal, oder, momentan oft so ist, dass Menschen sehr plötzlich und schwunghaft in mein Leben treten und nur kurze Zeit darin verweilen. Oft bricht der Kontakt von heute auf morgen wieder ab.

Der Sinn bzw. die Aufgabe von Seelenverwandten ist es, eine tiefe Bewusstseinsveränderung oder Transformation durch den anderen zu erfahren, Themen zu lösen und Lektionen zu lernen. Immer dann, wenn die Seele bereit ist die Erfahrungen und Lernaufgaben anzunehmen bzw. zu erfahren, tritt eine verwandte Seele zum Vorschein. Wenn die Lektion gelernt und integriert wurde schwindet oft die Verbindung wieder.

Das Schöne an diesen Verbindungen ist das Gefühl, tief im inneren verstanden zu werden. Der Andere ist wie ein wunderschöner liebender Spiegel deiner selbst, der dir hilft, dich zu erkennen wie du bist und dich selbst anzunehmen und zu lieben sowie dich weiterzuentwickeln und zu wachsen.

Mit meinen Seelenverwandten durfte bzw. darf ich mich immer mehr an meinen Ursprung und meinen Lebensplan erinnern und diesen Weg gehen. Es ist schön, Begleiter zu haben, die gleich schwingen und dir Halt geben oder dich bestärken.

Ich glaube, Seelenverwandte sind immer Menschen, die man bereits aus früheren Leben kennt. Manchmal ist der Seelenverwandte auch ein Lebenspartner, manchmal ein guter Freund, manchmal ein Bekannter, mit dem man ein intensives seelisches Intermezzo erlebt :) und wo sich die Wege oft schnell wieder verlieren. Beziehungen mit Seelenpartnern können von großen Höhen und Tiefen begleitet werden und sehr anstrengend sein – dafür ist das Wachstum enorm.

Ich glaube auch, dass Seelenverwandte sich oft deswegen treffen, um sich gegenseitig daran zu erinnern, warum man auf der Welt ist. Um dem anderen zu sagen: hey, leb endlich deinen Seelenplan, wach auf! Den anderen unterstützen, voranbringen, ihm manchmal einen Tritt in den Hintern zu verpassen und vor allem auch: „to walk each other home!“

Verwandte Seelen haben ja auch oft einen sehr ähnlichen Weg zu gehen. Da ist es schön, mal innezuhalten und zu merken, dass man nicht alleine ist.

Inne halten, Kraft tanken, Geborgenheit und Liebe fühlen und dann weiter einen Schritt vor den anderen setzen um den Platz auf dieser Welt einzunehmen, der für jeden von uns vorherbestimmt ist..

 

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