Wie du Verantwortung für dich und deine Gefühle übernimmst

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Es gibt Situationen oder Tage, an denen sind wir so furchtbar unseren Gefühlen und Emotionen ausgeliefert. Wir ärgern uns vielleicht über andere Menschen oder Erlebnisse, sind traurig, weil wir das Gefühl haben, jemand hat uns ungerecht behandelt oder weil „die Dinge ganz anders sein sollten, als sie sind“. Ich glaub, jeder kennt solche Gedankenschleifen bzw. Gefühlsschleifen und „Opferspiralen“.

Was ich mir dann gerne denke ist:

Wir alle haben dasselbe Ziel im Leben. Wir alle möchten glücklich sein.

Wir alle wollen geliebt werden.

Wir alle wollen gesehen werden, als das, was wir sind.

Wir wollen verstanden werden.

Wir wollen Feedback für unser Tun erhalten.

Wir alle wollen sicher und beschützt sein.

Wir wollen in Frieden und Gleichmut sein.

Wir alle wollen ein freudvolles Leben leben.

Wir alle sind verletzte Kinder und wir alle haben immer wieder unser Ego im Weg.

Was ich auch, nach langer Zeit, endlich verstanden habe ist, dass NIEMAND ein Gefühl „in dich hineinmachen“ kann. Jedes Gefühl kommt aus dir selbst, der andere ist lediglich der Auslöser. Das Gefühl ist aber eine alte Verletzung in dir selbst bzw. ein Gefühl, dass du anhand von deiner Bewertung einer Situation kreiert hast. Deine Gefühle basieren auf deinen Gedanken bzw. den Bewertungen von Gedanken und Erfahrungen. Und da können ganz schön hartnäckige und seit langer Zeit existierende Glaubenssätze dahinterstecken. Beispielsweise „ich bin nicht liebenswert“ ist ein mächtiger Glaubenssatz, den viele Leute in sich tragen und die bei jeder Erfahrung und Gelegenheit immer wieder den „Beweis“ dafür sammeln, dass dieser stimmt. Jede negative Erfahrung, jede Art von Ablehnung, Trennung, etc. liefert dann wieder eine Bestätigung dieser Haltung.

Und was machen wir? Den anderen die Schuld geben. Aber wem du Schuld gibst, dem gibst du auch Macht. Du stellst dich aus deiner Mitte heraus und stellst jemanden anderen hinein. Keiner hat Macht über dich, deine Gefühle, deine Gedanken, dein Leben. Nur du selbst. Du kannst immer jederzeit die volle Verantwortung für dich, dein Leben, dein Handeln, dein Denken und deine Reaktionen übernehmen oder immer das Opfer sein, dass den äußeren Umständen, und wie andere dich behandeln, ausgeliefert ist.

Das ist manchmal schon ein „harter Brocken“ und in manchen Situationen auch herausfordernd. Aber je mehr wir das erkennen und „praktizieren“ umso friedlicher und gleichmütiger und stärker werden wir auch.

Wir erkennen dann, dass wir Schöpfer unseres Lebens sind und unsere Gefühle sowie Emotionen selbst bestimmen und verändern können und dadurch ein schönes Leben kreieren können. Das ist wunderbar!

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